Gesetzliche Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung dient dazu, mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln, auftretende Versicherungsfälle durch Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten zu verhindern.

Weiterhin sollen durch die gesetzliche Unfallversicherung, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhütet werden. Falls dennoch Versicherungsfälle eintreten, wird versucht, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Versicherten wieder herzustellen, oder wenn dies leider nicht mehr möglich ist, die Versicherten zu entschädigen. Auch eine Entschädigung für Hinterbliebene ist in der gesetzlichen Unfallversicherung enthalten.

Gesetzlich pflichtversichert sind:

  • Arbeitnehmer,
  • Kinder welche einen Kindergarten besuchen,
  • Schüler und Studenten,
  • Auszubildende,
  • Landwirte,
  • Friseure,
  • Pflegepersonal,
  • Helfer bei Unglücksfällen,
  • Helfer im Zivilschutz- und Katastrophenschutz,
  • und Blut- oder Organspender

.

Freiwillig versichern können sich:

  • Unternehmer,
  • Selbstständige
  • und Freiberufler.

Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

Die Kosten für Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte werden von der gesetzlichen Unfallversicherung ebenso getragen, wie die notwendigen Arznei-, Verbands- und Heilmittel.
Für eine Dauer von maximal 78 Wochen wird Verletztengeld bezahlt, bis zu 80 Prozent des entgangenen Bruttoentgeltes. Wenn der gesetzlich Unfallversicherte durch den Unfall, oder einer berufsbedingten Krankheit, seinen eigentlichen Beruf nicht mehr ausüben kann, werden ihm Berufsfördernde Maßnahmen angeboten. Die gesetzliche Unfallversicherung bezahlt entweder eine Umschulung bzw. eine Ausbildung in einem neuen Berufszweig. Während dieser Zeit besteht zusätzlich noch Anspruch auf Übergangsgeld. Auch für die soziale Rehabilitation wird gesorgt, unter anderem wird Wohnungshilfe und Kraftfahrzeugshilfe gewährt, sowie Betreuung und Rehabilitationssport angeboten.

Wenn die Erwerbsfähigkeit für 6 Monate um mindestens 20 Prozent gemindert ist, wird eine Verletztenrente gezahlt, die Höhe richtet sich nach Grad der Erwerbsfähigkeit und nach Höhe des Verdienstausfalles. Sollte der Versicherte zu einem Pflegefall werden, wird zur Unfallrente auch Pflegegeld bezahlt, beziehungsweise eine Pflegeleistung gestellt.
Die gesetzliche Unfallversicherung beinhaltet auch eine Rentenabfindung, sobald die Erwerbsfähigkeit um mindestens 40 Prozent beeinträchtigt ist, kann eine Rentenabfindung für 10 Jahre ausgezahlt werden, ab dem 11ten Rentenjahr zahlt die gesetzliche Unfallversicherung wieder die volle Rente.

Wenn der schlimmste aller Fälle Eintritt, der Unfalltod des Versicherten, erhalten die Hinterbliebenen 1/7 der aktuellen Bezugsgröße als Sterbegeld ausgezahlt. Weiterhin wird in diesem Fall eine Hinterbliebenenrente bezahlt. Falls der Verstorbene Kinder unter 18 Jahre hinterlässt, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung eine Waisenrente.

Bei uns erhalten Sie einen Überblick über die besten Versicherer und die einzelnen angebotenen Leistungen. Wir vergleichen die verschiedenen Versicherungsangebote miteinander und beschreiben diese ausführlich.